Vitamin B3 (Niacin)

Niacin einfach erklärt: Vitamin B3, Niacin-Äquivalente, Bedeutung für Energiestoffwechsel, Lebensmittelquellen und Versorgung.

Kurz erklärt

Niacin wird häufig auch als Vitamin B3 bezeichnet. Es umfasst verschiedene Verbindungen, vor allem Nicotinsäure und Nicotinamid.

Niacin ist wichtig für den Energiehaushalt, die Zellteilung und den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fettsäuren und Aminosäuren.

Warum ist das wichtig?

Der Körper kann Niacin nicht nur über Lebensmittel aufnehmen, sondern auch aus der Aminosäure Tryptophan bilden. Deshalb werden Zufuhrmengen als Niacin-Äquivalente angegeben.

Gute Lieferanten sind Fisch, mageres Fleisch, Innereien, Brot, Erdnüsse und Pilze.

Was bedeutet das im Alltag?

Eine ausreichende Proteinzufuhr unterstützt indirekt auch die Niacinversorgung, weil Tryptophan eine Aminosäure ist. Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert in der Regel ausreichend Niacin.

Ein Mangel ist in Deutschland selten und tritt eher im Zusammenhang mit Erkrankungen, chronischem Durchfall, Alkoholismus, Magersucht oder Lebererkrankungen auf.

Häufige Missverständnisse

  • Niacin ist nicht nur „Vitamin B3“, sondern ein Sammelbegriff für mehrere Verbindungen.
  • Die Versorgung hängt auch mit der Protein- beziehungsweise Tryptophanzufuhr zusammen.
  • Hoch dosierte Niacinpräparate sind kein allgemeiner Ernährungstipp.

Verwandte Begriffe

Quellen und Orientierung