Vitamin B7 (Biotin)

Biotin einfach erklärt: Vitamin B7, Bedeutung für Stoffwechsel, Haut und Haare, Lebensmittelquellen und Einordnung von Supplementen.

Kurz erklärt

Biotin gehört zu den wasserlöslichen B-Vitaminen und wird auch Vitamin B7 genannt. Es ist am Energie-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt.

Außerdem spielt Biotin eine Rolle bei Zellwachstum und DNA-Reparatur.

Warum ist das wichtig?

Biotin wird häufig mit Haut, Haaren und Nägeln beworben. Fachlich ist es aber vor allem ein Stoffwechselvitamin.

Gute Quellen sind zum Beispiel erhitzte Eier, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Pilze, Sojabohnen sowie Milch und Milchprodukte.

Was bedeutet das im Alltag?

Eine abwechslungsreiche Ernährung deckt die Biotinzufuhr in der Regel gut ab. Ein erhöhtes Risiko kann bei sehr einseitiger Ernährung, künstlicher Ernährung ohne Biotin, hohem Alkoholkonsum oder bestimmten Medikamenten bestehen.

Rohes Eiklar kann die Biotinaufnahme beeinträchtigen, wenn es regelmäßig in größeren Mengen gegessen wird. Erhitzte Eier sind in diesem Zusammenhang unproblematischer.

Häufige Missverständnisse

  • Biotin ist kein sicherer „Haarwuchs-Booster“.
  • Ein Mangel ist selten und sollte nicht aus einzelnen Symptomen abgeleitet werden.
  • Supplemente ersetzen keine Ursachenklärung bei Haarausfall, Müdigkeit oder Hautproblemen.

Verwandte Begriffe

Quellen und Orientierung