Milch und Milchprodukte

Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Kefir und Käse sind in Deutschland wichtige Lieferanten für Calcium, Protein, Vitamin B2, Vitamin B12 und Jod.

Warum ist das wichtig?

Milchprodukte tragen einen großen Teil zur Calcium- und Jodversorgung bei und unterstützen damit Knochen und Schilddrüse. Studien verbinden einen moderaten Verzehr eher mit einem geringeren Risiko für Darmkrebs und Diabetes Typ 2. Käse enthält allerdings viel Salz und gesättigte Fette, weshalb die Menge zählt.

Zahlen und Referenzwerte

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt seit 2024 täglich etwa 2 Portionen, zuvor waren es 3. Eine Portion ist zum Beispiel:

ProduktPortion
Milch1 Glas (250 ml)
Joghurt1 Becher (150 g)
Käse1 Scheibe (30 g)

Was bedeutet das im Alltag?

Naturjoghurt, Quark und Milch sind vielseitig und enthalten keinen zugesetzten Zucker. Bei Fruchtjoghurt, Milchmischgetränken und Desserts lohnt ein Blick auf den Zuckergehalt. Fettarme und fettreiche Varianten sind laut aktueller Studienlage beide möglich, entscheidend ist die Gesamtmenge an gesättigtem Fett in der Ernährung.

Pflanzliche Drinks auf Basis von Soja, Hafer, Mandel oder Erbse können Milch ersetzen. Nährstoffmäßig vergleichbar sind sie nur, wenn sie mit Calcium und idealerweise Vitamin B12 angereichert sind. Jod ist darin selten zugesetzt.

Wann fachliche Einordnung wichtig ist

Häufige Missverständnisse

  • Milch verschleimt nicht und löst keine Erkältungen aus.
  • Pflanzendrinks sind kein gleichwertiger Ersatz, wenn sie nicht angereichert sind.
  • Rohmilch ist nicht gesünder, kann aber Krankheitserreger enthalten.

Verwandte Begriffe

Quellen