Kurz erklärt
Zuckergesüßte Getränke sind Getränke, denen Zucker oder zuckerhaltige Zutaten zugesetzt wurden. Dazu gehören zum Beispiel Limonaden, Cola, gesüßte Eistees, Energydrinks, viele Fruchtsaftgetränke, Nektare, Milchmischgetränke und manche aromatisierten Wasser.
Sie liefern Energie, machen aber oft nur wenig satt. Dadurch können sie die tägliche Kalorien- und Zuckerzufuhr unbemerkt erhöhen.
Warum ist das wichtig?
Zuckergesüßte Getränke können zur Gewichtszunahme beitragen, wenn sie regelmäßig zusätzlich zur normalen Ernährung getrunken werden. Die DGE nennt außerdem ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Karies bei regelmäßigem Konsum zuckergesüßter Getränke.
Besonders tückisch ist, dass flüssiger Zucker im Alltag leicht übersehen wird. Ein Liter Limonade oder gesüßter Eistee kann ungefähr 80 bis 100 Gramm Zucker enthalten.
Was bedeutet das im Alltag?
Zuckergesüßte Getränke sollten nicht als normale Durstlöscher eingeplant werden. Besser geeignet sind Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees oder stark verdünnte Saftschorlen.
Häufige Missverständnisse
„Frucht“ auf dem Etikett bedeutet nicht automatisch gesund. Fruchtsaftgetränke und Nektare können viel Zucker enthalten. Auch 100 Prozent Fruchtsaft enthält von Natur aus Zucker und sollte eher als Lebensmittelportion verstanden werden, nicht als Getränk für dauerhaftes Durstlöschen.
„Zero“ oder „Light“ ist nicht automatisch die beste Lösung. Solche Getränke können helfen, Zucker und Energie einzusparen, erhalten aber häufig die Gewöhnung an sehr süßen Geschmack.
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Empfehlung „Am besten Wasser trinken“.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Getränke im DGE-Ernährungskreis.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: „Süßes, Salziges und Fettiges – besser stehen lassen“.