Warum Ernährungsbildung an der Brotdose ansetzt
Ernährungswandel nutzt in Workshops mit Grundschulkindern einen vertrauten Alltagsgegenstand, um Ernährung greifbar zu machen. Erprobt wird der Ansatz derzeit bei Projekttagen im Landkreis Zwickau.
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Zum Welternährungstag (auch Welthungertag oder Welttag der Ernährung), am 16. Oktober bietet Ernährungswandel****e.V. Redaktionen Themen und Gesprächspartner für ihre Berichterstattung an. Im Mittelpunkt stehen der Zugang zu gesunder Ernährung, die Verpflegung in Kita, Schule und Betrieb sowie praktische Fragen des Ernährungsalltags. Ergänzend umfasst das Angebot neue Lebensmittel, Ernährungspolitik und die Einordnung digitaler Ernährungsinformationen.
Der Welternährungstag erinnert an die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am 16. Oktober 1945. Er rückt weltweiten Hunger und die Frage in den Mittelpunkt, wie alle Menschen verlässlich Zugang zu ausreichender und ausgewogener Nahrung erhalten können. Dabei geht es auch um die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Lebensmittel erzeugt, verteilt und bezahlbar werden.
Wie groß die Herausforderung bleibt, zeigt der im Juli 2026 veröffentlichte UN-Bericht zur Welternährung (SOFI 2026): Im Jahr 2025 waren weltweit schätzungsweise 645 Millionen Menschen von Hunger betroffen. Trotz eines erneuten Rückgangs bleiben die Fortschritte fragil und regional ungleich verteilt. Fast ein Drittel der Menschheit konnte sich eine gesunde Ernährung nicht leisten, wie die FAO bei der Vorstellung des Berichts erläutert.
In diesem Jahr steht der Welternährungstag unter dem FAO-Motto „Innovate today. Nourish tomorrow.“ Ernährungswandel e.V. nimmt den Anlass auf, um Fragen des Zugangs zu gesunder Ernährung im deutschen Alltag zu beleuchten: Welche Rolle spielen Einkommen, Lebensbedingungen und die Verpflegung in öffentlichen Einrichtungen und Betrieben? Die folgenden Themen greifen diese Fragen auf und bieten ergänzende Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen in der Ernährung.
Für Interviews, Hintergrundgespräche und redaktionelle Recherchen stehen folgende Themen zur Auswahl. Je nach Schwerpunkt können Redaktionen einzelne Fragen aufgreifen oder mehrere Themen miteinander verbinden.
Die folgenden zehn Themen bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Berichterstattung. Sie greifen gesellschaftliche Voraussetzungen, Fragen des Ernährungsalltags und neue Entwicklungen auf. Für Interviews und Hintergrundgespräche können Redaktionen einzelne Aspekte vertiefen oder miteinander verbinden.
Journalistinnen und Journalisten können sich mit ihrem Themenschwerpunkt, dem geplanten Format und ihrem Redaktionsschluss an Ernährungswandel e.V. wenden. Auf dieser Grundlage werden Interviews und Hintergrundgespräche abgestimmt und passende Themenunterlagen zusammengestellt. Auch Anfragen für Berichte über den Welternährungstag hinaus sind möglich.
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